Welche Motorradprotektoren für Kinder gibt es und was taugen sie?
Wir haben es folglich also mit zwei Nutzungsarten für Kinder-Motorradprotektoren zu tun. Diese lassen sich aber sehr einfach unterscheiden und sind wie folgt:
Protektoren für mitfahrende Kids
Kinder, die als Sozius auf einem Motorrad mitgenommen werden, benötigen ebenso angemessene Schutzkleidung und Protektoren wie die erwachsenen Motorradfahrer auch. Hierfür gibt es eine Reihe von Motorradprotektoren, die speziell für Kinder angepasst wurden.
Protektoren für selbstfahrende Kids
Viele Kinder starten bereits schon in jungen Jahren mit dem Motorradsport wie Motocross oder Squad-Fahren. Für die Kids gibt es besondere und eigene Motorradprotektoren. Im Grunde funktionieren diese wie kleine Ausgaben der Erwachsenenprotektoren.

Insgesamt gibt es eine Fülle zuverlässiger Schutzbekleidung für Kinder: Neben Westen, Hosen, Jacken, Stiefeln, Handschuhen und separaten Motorradprotektoren finden sich auch integrierte Haltegurte für die Kids, damit diese sich als Beifahrer sicher festhalten können.
Und zu guter Letzt darf natürlich auch eine zuverlässige Wetterschutzbekleidung nicht fehlen.
Worauf kommt es bei Protektoren für Kinder an?
Wer als Motorradfahrer mit seinem Kind unterwegs ist, der sollte eine zuverlässige Schutzbekleidung wählen – für sich selbst und das Kind.

Einerseits darf diese nicht hinderlich sein und die Bewegungsfreiheit arg einschränken. Andererseits muss diese aber angenehm eng anliegen. Wichtig sind zum Beispiel Rückenprotektoren, die einen relativ großen Körperbereich schützen.
Je nach Material passen sich diese optimal den Körperabmessungen an. Ebenfalls wichtig sind Knie- und Schulterprotektoren, da diese Bereiche bei einem Sturz sehr empfindlich sind. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Einzelprotektoren.
Diese Schutzausrüstung lässt sich mit wenigen Handgriffen mit einem Kinder-Lederkombi oder einem Zweiteiler kombinieren.
Wichtig ist natürlich auch hier wieder der Einsatzzweck. Eine Schutzbekleidung für reine Mitfahrer muss anders konzipiert sein, als wenn Kids selbst auf einer Maschine zum Beispiel an einem Motocross-Wettkampf teilnehmen.
Beim Motocross werden andere Protektorenwesten und zahlreiche Hartschalen eingesetzt, da im Eifer des Gefechts häufiger mit Stürzen zu rechnen ist. So sind neben dem Helm auch besondere Neck-Braces (Nackenschützer) erforderlich, die sich gut mit Weste und Brustpanzer kombinieren lassen.
Eine optimale Motocross-Ausrüstung besteht aus Helm mit Brille, Protektorenjacke, Protektorenhose, Handschuhe, Stiefel, Brustpanzer sowie ggf. weitere Einzelprotektoren.
Kinder-Protektoren kurz & knapp
- Kinderprotektoren schützen insbesondere Kopf, Handgelenke, Knie und Ellenbogen.
- Die Schutzbekleidung muss auf den Verwendungszweck ausgerichtet sein. Beim Motocross sind höhere Anforderungen zu stellen als bei einer gemütlichen Motorradtour.
- Kinderprotektoren sowie die übrige Schutzbekleidung sollten angenehm tragbar sein und dem Kind auch im Design gefallen.
So findest du die richtige Größe
Speziell für junge Motorradfahrer spielen Passform, Größe, Alters- und Gewichtsangabe eine wichtige Rolle. Nicht jeder Anbieter kann Ihnen hier eine einheitliche Größentabelle liefern. Aus diesem Grund habe ich hier folgende Informationen als Anhaltspunkte und Orientierung zusammengestellt:
Alter
Falls für das Alter ein Bereich von drei bis acht Jahren angegeben wird, so handelt es sich in aller Regel um Produkte, die mit dem Kind mitwachsen.
Von daher können Kids diese Motorradprotektoren und Motorradbekleidung länger tragen. Üblicherweise bieten die Hersteller diese Schutzbekleidung für die Altersgruppen ab 3, ab 5, ab 6, ab 7, ab 8, ab 9 und über 10 Jahre an.
Gewicht
Einige Hersteller geben auch das Maximalgewicht an. Dazu muss der junge Sozius oder Sportler einmal gewogen werden.
Falls das Kindergewicht nahe an einer nächsthöheren Gewichtsklasse liegt, sollten Sie lieber gleich zur größeren Gewichtsklasse greifen.
Umfang bzw. Passform
Einige Protektorenhersteller geben detaillierte Umfänge bei den Artikeln an. Hier können Sie mit einem Maßband beispielsweise am Kopf, Rumpf, Knie und Ellenbogen selbst nachmessen und somit die entsprechende Kleidergröße bestimmen.
Motorradprotektoren in den Größen XS oder XXS sind ebenfalls zu finden, wobei leider jeder Hersteller darunter andere Größenangaben versteht.
Produktempfehlung
Was sagen die Käufer?
Bei dem O'Neil Chest Guard handelt es sich um einen typischen Kinder-Brust-/Schulterprotektor für die kommende Motocross-Generation. Die Käufer sind überwiegend sehr zufrieden mit der Qualität und somit dem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Es werden zwei verschiedene Designs und verschiedene Größen angeboten. Besteht Unsicherheit bei der Wahl der passenden Größe, so hilft in jedem Fall ein Blick in die Rubrik Kundenfragen und -antworten auf Amazon.
Wie teuer sind Kinder-Protektoren?
Gute Kinder-Protektoren müssen nicht unbedingt teuer sein. Folgende Liste soll dies veranschaulichen:
Protektortyp | Preispanne |
---|---|
Protektorenjacken | 50 bis 100 Euro |
Protektorenhosen | 40 bis 90 Euro |
Stiefel | 40 bis 130 Euro |
Handschuhe | 20 bis 30 Euro |
Schulter- und Knieprotektoren | 10 bis 400 Euro |
Brustpanzer | 40 bis 60 Euro |
Shirts | rund 25 Euro |
Schutzbrillen | rund 25 Euro |
Wie sieht es mit dem Tragekomfort und dem Material aus?
Wie eingangs erwähnt, spielt der Tragekomfort eine wichtige Rolle: Wenn sich Kids in Ihrer Schutzausrüstung unwohl fühlen, möchten diese lieber darauf verzichten.
Grundsätzlich sollten Kinder-Protektoren bzw. die Schutzbekleidung (zum Beispiel Protektorenjacken für Kinder) insgesamt ein leichtes Eigengewicht aufweisen. Achte darauf, woraus die Kinderprotektoren gefertigt sind! Schaumstoffe aus EVA sind recht angenehm zu tragen, aber auch Hartschalen aus Polyethylen bzw. PE müssen nicht allzu viel wiegen.
Das Material solltest du immer nach dem Verwendungszweck auswählen. Wenn Kids selbst Motocross fahren, dann sollte die Schutzbekleidung ein Höchstmaß an Schutz bieten. Hierzu eignen sich die PE-Hartschalen besonders gut.
Eine optimale Kinder-Motorrad-Schutzbekleidung sollte folgende Eigenschaften aufweisen:
- wasser- und winddicht
- atmungsaktiv
- Softprotektoren
- Innenfutter zum Herausnehmen
- Hosen mit Bundweitenregulierung
- Jacken mit Oberarmweitenregulierung
- am Gesäß ein Anti-Rutsch-Stopp
- zusätzliche Schaumstoffeinlagen
- veränderbare Beinlänge
- bei Motocross Hartschalen-Elemente
Worauf es bei der Materialverarbeitung noch ankommt, wird nachfolgend kurz erläutert.
Prüfnormen beachten
Sowohl in der Bekleidung (Innenseite) als auch auf der Verpackung sollte sich eine Prüfnorm-Kennzeichnung befinden. Aber Vorsicht! Nicht jeder Hersteller kann eine solche vorweisen. Andererseits dürfen aber hierzulande nur geprüfte Produkte in den Handel.
Die wichtigste Norm stellt die DIN EN 14120 dar. Diese Norm legt fest, wie Handgelenke, Handflächen, Knie und Ellenbogen geschützt werden müssen, um mögliche Verletzungen abzumildern.
Die Produkte müssen daher mehrere Prüfverfahren durchlaufen, um in Bezug auf Durchschlagfestigkeit, Stoßdämpfung, Abrieb, Materialfestigkeit, Befestigungsart, Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Ergonomie bestehen zu können.
Farbe & Design nicht vernachlässigen

Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, der möchte gerne eine attraktive Motorradbekleidung tragen.
Neben dem traditionellen Schwarz mögen es viele lieber bunt. Gerade unsere Kids lieben bunte und stylische Motorradbekleidung und Schutzausrüstung.
Hierauf haben auch die meisten Hersteller reagiert. So sind beispielsweise die Kinder-Protektoren, Jacken und Hosen mit aufwändigen Applikationen versehen. Sie tragen meist ein farbiges Herstellerlabel oder andere Abbildungen.
In Bezug auf das Design gibt es zeitlose Formen, aber beispielsweise für den Motocross-Bereich auch recht aggressiv wirkende Formen. Dies fängt beispielsweise bereits beim Helmdesign an.
Welche interessante Marken gibt es im Kinderbereich?
Viele bekannte Markenhersteller haben für Kids attraktive Motorradprotektoren und Schutzbekleidung im Programm. Zu den bekannten Anbietern gehören beispielsweise:
- Acerbis
- Alpinestars
- Bering
- Dainese
- Daytona Boots
- Five 5
- Furygan
- Held
- O’Neal
- Shot Race Gear
- Zandona
Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da es noch viele weitere renommierte Marken auf dem Markt gibt.
Top 5 der beliebtesten Motorradprotektoren für Kinder
- Gute Beweglichkeit durch Fächerförmige überlappung der Protektoren
- Der Protektor ist für verschiedenen Bauchumfang mit Klettverschluß-Hüftgurt verstellbar.
- Der Protektor erfüllt die Anforderungen nach CE EN 1621-2
- Panzerjacke.
- Elastische Unterjacke.
- Für den Einsatz im Gelände und unterwegs geeignet, Brustpaneele vorne mit mittlerem Reißverschluss.
- Hochwertiges und leichtes Produkt für verschiedene Sportarten
- Lang, fest und komplett flexibel, mit siebenteiligem Rückenprotektor
- Zwischen den Protektoren befindet sich elastisches und atmungsaktives Mesh-Material
- Nackenschutz
- Kreuzen
- MX
- Die Jacke besteht aus Polyamid (winddicht und wasserabweisend)
- Stehkragen am Hals lässt sich zuknöpfen
- Ab Größe "L" hat die Jacke Protektoren an Rücken, Ellenbogen und Schultern, Protektoren sind herausnehmbar
- Jacke aus Polyamid
- Vorderer Reißverschluss
- Stehkragen am Hals lässt sich zuknöpfen
Die obige Liste ist natürlich nur eine Auswahl besonders beliebter und gut bewerteter Kinder-Protektoren.
Fazit
Kinder-Protektoren sind besonders wichtig und sollten daher optimal auf die Bedürfnisse der Kids ausgerichtet sein. Nur mit einem solchen Schutz lassen sich mögliche Stürze abmildern und schwere Verletzungen vermeiden.
Es gibt für Mini-Biker traditionelle Motorradbekleidung, die sehr gut für Mitfahrer konzipiert sind, aber auch echte Protektoren für diejenigen, die selbst fahren und einer Motorradsportart nachgehen. Natürlich spielen hier Tragekomfort und Design ebenfalls eine wichtige Rolle.
Mit einer durchdachten und hochwertigen Kinder-Protektoren-Schutzausrüstung bist du jederzeit auf der sicheren Seite.
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