Valentino Rossi – Generationenwechsel in der MotoGP

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Headerbild Valentino Rossi

Der Name Valentino Rossi ist aus dem Motorrad Rennsport nicht wegzudenken. Der Italiener wurde im Februar 1979 in Urbino geboren und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Fahrern der Geschichte. Immerhin kann Rossi auf 9 Weltmeistertitel zurückblicken.
Sein Erkennungszeichen ist die Startnummer 46, welche auch schon sein Vater, Graziano Rossi, auf seinen Rennen trug. Dieser Ausnahmefahrer ist zudem unter zahlreichen Spitznamen bekannt, wie zum Beispiel The Doctor, Vale, Valentinik, The GOAT oder Rossifumi.


Valentino Rossi: die sportlichen Erfolge

Angefangen hat Valentino Rossi seine Karriere eigentlich als Kartfahrer und gewann hier neun regionale Meisterschaften. Später stieg er auf ein Minibike um. 1991 gewann er sein erstes Rennen und wurde im folgenden Jahr sogar Minimoto-Champion.

Mit 14 Jahren wurde er auf einer 125er-Cagiva Dritter in der italienischen Sport-Produktionsmeisterschaft. 1995 gelang ihm der Sieg mit einer 125er-Aprilia bei der italienischen Straßenmeisterschaft. Den Weltmeistertitel holte er sich 1996.

In den darauffolgenden Jahren wechselte er in die 250er-Klasse und 2000 bei Honda in der 500er-Klasse.

Im Jahr 2001 gewann er die letzte Weltmeisterschaft in der 500er-Zweitakter-Klasse und ging damit nach Phil Read als zweiter Fahrer in die Geschichte ein.

Rossi gehört damit zu den Besten, die in drei Motorradrennsport-Klassen Titel gewonnen haben.

Rossi in der neuen Klasse MotoGP

Im Jahr 2002 fuhr Valentino Rossi schließlich in der neu geschaffenen MotoGP-Klasse und wurde auch hier Weltmeister. Diesmal fuhr er auf einer Honda RC211V, einem Motorrad mit Viertaktmotor. Der Wechsel zu Yamaha erfolgte im Jahr 2004. Er wurde wieder Weltmeister und auch im Jahr 2005.

Porträt von Valentino Rossi
Porträt von Valentino Rossi

Als erfolgreicher Rennfahrer von Yamaha hat er im Jahr rund 20 Millionen Euro verdient und gehört damit zu den bestverdienenden Motorradfahrern aller Zeiten. Zudem war er seinerzeit der bestverdienende Sportler in Italien. Nach wie vor ist Valentino Rossi hungrig.

2018 wurde bekannt, dass er auch bis 2020 seinen Vertrag beim Yamaha-Werksteam verlängert hatte.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Rossi 2004 schon als möglicher Kandidat der Formel 1 bei Ferrari ins Gespräch kam. Hier verfehlte er bei mehreren Testfahrten um 1,5 Sekunden die Zeit von Michael Schumacher.

Und obwohl er auch bei der Rallye-Weltmeisterschaft Monza-Rallye den dritten Platz erreichte, blieb er dem Motorradsport treu.

Im Laufe seiner Karriere musste Valentino Rossi leider auch einige Stürze verkraften. Hier haben ihm Motorradprotektoren weitergeholfen. Nicht nur Rossi setzte in seiner Laufbahn auf eine hochwertige und zuverlässige Rennbekleidung. Auch andere Fahrer nutzen beispielsweise Motorradprotektoren von Dainese.

Der italienische Hersteller Dainese ist mit dem Rennsport schon seit Generationen eng verbunden.

Wie Valentino Rossi die Zukunft in der MotoGP sieht

Valentino Rossi auf dem Podium
Valentino Rossi auf dem Podium

Neue Talente aus der Moto2 finden sich in der MotoGP immer schneller zurecht, erklärt Rossi in einem Interview. Insbesondere den beiden Aufsteigern Marini und Bastianini schenkt er 2021 große Aufmerksamkeit.

Generell erlebt die MotoGP nunmehr einen Generationswechsel. Die beiden Spitzenfahrer Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow haben ihren Abschied verkündet. Nun sinkt der Altersdurchschnitt in der MotoGP enorm. Mit seinen 41 Jahren gehört Valentino Rossi zu den alten Hasen.

Aleix Espargaro ist der zweitälteste Fahrer und immer noch 10 Jahr jünger als Rossi. Der jüngste Fahrer Iker Lecuona ist sogar 20 Jahre jünger. Selbst der aktuelle Weltmeister Joan Mir ist mit seinen 23 Jahren wesentlich jünger.

Ein Generationswechsel ist daher nicht aufzuhalten.

Es wird eng im Fahrerfeld

Valentino Rossi erläutert, dass alle Fahrer sehr konkurrenzfähig sind, die zuvor aus der Moto2 aufgestiegen sind. Die Liste der Neuen ist sehr lang. Sämtliche Fahrer haben in der Moto2 in der Weltmeisterschaft um die Plätze 2 und 3 gekämpft. Erstaunlicherweise sind sich auch in der MotoGP von Anfang an sehr schnell unterwegs.

Einer der besten ist zurzeit Joan Mir, der im 2. MotoGP-Jahr den Titel holte. Rossi sieht sich bestätigt, dass die Moto2-Klasse eine gute Schule darstellt. So ist es nicht verwunderlich, dass aus dieser Klasse und neuen Generation viele sehr gute Fahrer hervorkommen.

2021 wird es für Rossi noch einmal spannend. Hier werden die neuen Fahrer Luca Marini und Enea Bastianini hinzustoßen. In der Moto2 haben diese schon erstaunliche Erfolge gefeiert. Sie sind so verbissen, dass sie bis zum letzten Rennen um den Titel kämpfen.

Interessant ist, dass Marini der Halbbruder von Rossi ist. Luca Marini musste sich in der Moto2-Weltmeisterschaft mit dem 2. Platz begnügen, da sein Rivale Bastianini um 9 Punkte vorne lag.

Wie sieht es für Valentino Rossi 2021 aus?

Bereits in der kommenden Saison fahren Bastianini und Marini als Teamkollegen bei Avintia-Ducati. Rossi urteilt hierüber, dass sie dann nicht nur auf ein gutes Bike vertrauen können, sondern auch auf ein Spitzen-Team. Beide werden 2021 sehr stark und konkurrenzfähig sein.

Valentino Rossi war nunmehr 15 Jahre beim Yamaha-Werksteam. Er wechselt 2021 in das Satellitenteam Petronas. Gemeinsam mit einem seiner Schüler aus der VR46-Fahrerakademie, Franco Morbidelli, wird er im kommenden Jahr unterwegs sein.

Morbidelli war 2018 der erste Zögling von Rossi, der in die MotoGP aufstieg. 2019 folgte ihm der Italiener Francesco Bagnaia.

Das Jahr 2021 wird also nicht nur in dieser Hinsicht ein sehr spannendes Jahr.

Offizielle Websites zu Valentino Rossi

vr46.com

valentinorossi.com

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Kurzfassung
Valentino Rossi – Generationenwechsel in der MotoGP
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Valentino Rossi – Generationenwechsel in der MotoGP
Beschreibung
Der Name Valentino Rossi ist aus dem Motorrad-Rennsport nicht wegzudenken. Mit neun Weltmeistertiteln gehört er bis heute zu den erfolgreichsten Motorradfahrern der Geschichte.
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motorradprotektor.de
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